In der Schweiz gibt es keine Gewerbeanmeldung wie in Deutschland. Wer als Creatorin auf OnlyFans Geld verdient, meldet sich bei der AHV-Ausgleichskasse an und lässt dort die selbstständige Erwerbstätigkeit anerkennen. Alles Weitere, Handelsregister, MWST, Rechtsform, hängt am Umsatz und ist zu Beginn meist gar nicht nötig. Dieser Ratgeber führt dich durch den ganzen Ablauf, mit Zahlen, Fristen und den Punkten, die deine Anonymität wirklich betreffen.
In diesem Guide
- Das Wichtigste in Kürze
- Selbstständigerwerbend oder angestellt: was die Ausgleichskasse prüft
- Schritt für Schritt: Anmeldung bei der Ausgleichskasse
- Was du zahlst: Beitragssätze und ein durchgerechnetes erstes Jahr
- Einzelunternehmen oder GmbH: die echten Entscheidungskriterien
- Handelsregister: der Punkt, der deine Anonymität wirklich betrifft
- MWST: die CHF-100’000-Frage und was mit den Plattformgebühren ist
- Steuern, Buchhaltung und Belege
- Versicherungen: was wegfällt und was du selbst organisieren musst
- Kantonale Unterschiede, die du kennen solltest
- Zeitplan: wie der ganze Prozess abläuft
- Die häufigsten Fehler
- Du bist nicht in der Schweiz ansässig?
- Nach der Anmeldung: gefunden werden, ohne kopiert zu werden
- Häufige Fragen
- Quellen
- Rechtlicher Hinweis
Geprüft von der WinkView Redaktion · Zuletzt geprüft: 15. September 2026
Dieser Artikel erklärt die Anmeldung als selbstständigerwerbende Person in der Schweiz, recherchiert aus offiziellen Quellen (unten verlinkt). Es sind allgemeine Informationen, keine individuelle Steuer-, Rechts- oder Sozialversicherungsberatung, und die Praxis unterscheidet sich je nach Kanton und Ausgleichskasse. Für deinen Fall wendest du dich an deine Ausgleichskasse, die ESTV oder eine Treuhandstelle. Fehler gefunden? Sag es uns.
Das Wichtigste in Kürze
- Kein Gewerbeamt, keine Bewilligung. Der eine Schritt, der zählt, ist die Anmeldung bei der AHV-Ausgleichskasse.
- Die Kasse entscheidet, nicht du. Und sie kann erst entscheiden, wenn du bereits tätig bist. Eine Anerkennung im Voraus gibt es nicht.
- Beitragssatz maximal 10,0 Prozent (AHV 8,1 / IV 1,4 / EO 0,5) auf dem Reingewinn, darunter eine sinkende Skala, Mindestbeitrag CHF 530.
- Handelsregister erst ab CHF 100’000 Umsatz Pflicht. Und dort steht dein echter Nachname öffentlich im Netz.
- MWST-Pflicht ab CHF 100’000 weltweitem Umsatz. Deine OnlyFans-Einnahmen zählen dafür mit, auch wenn die Leistung selbst nicht in der Schweiz steuerbar ist.
Selbstständigerwerbend oder angestellt: was die Ausgleichskasse prüft
Ob du sozialversicherungsrechtlich selbstständig bist, ist keine Frage deiner Selbsteinschätzung und auch keine Frage der Höhe deiner Einnahmen. Die Ausgleichskasse prüft die tatsächlichen Umstände. Die Abgrenzungscheckliste der SVA Zürich listet die Kriterien auf beiden Seiten auf:
| Spricht für selbstständig | Spricht für unselbstständig |
|---|---|
| Eigenes wirtschaftliches Risiko (Investitionen, Zahlungsausfälle, Mietkosten) | Weisungsgebundenheit |
| Stellt selbst Rechnung und trägt das Inkassorisiko | Eingliederung in eine fremde Arbeitsorganisation |
| Keinen Weisungen unterworfen | Handeln in fremdem Namen und auf fremde Rechnung |
| Beschafft Aufträge selbstständig | Präsenzpflicht, feste Arbeitszeiten |
| Tritt nach aussen unter eigenem Namen auf | Anspruch auf bezahlte Ferien |
Eine Creatorin, die selbst entscheidet, was sie produziert, wann sie postet und zu welchem Preis, die ihre Kamera, ihr Licht und ihren Raum selbst bezahlt und die ihr Publikum selbst aufbaut, erfüllt die linke Spalte praktisch vollständig. Das Bundesportal kmu.admin.ch fasst den Massstab so zusammen: du arbeitest in eigenem Namen und auf eigene Rechnung und trägst das persönliche wirtschaftliche Risiko.
Der einzige Punkt, der in der Praxis Fragen auslöst, ist die Abhängigkeit von einer einzigen Plattform. OnlyFans ist aber nicht dein Arbeitgeber, sondern ein Vertriebskanal: die Plattform gibt dir keine Weisungen zu Arbeitszeit und Produktionsweise, sie zahlt keinen Lohn und sie trägt dein Risiko nicht. Genau das ist der Unterschied. Anders sieht es aus, wenn du mit einer Agentur einen Vertrag unterschreibst, der dir Posting-Zeiten, Preise und Inhalte vorschreibt. Dann kann die Kasse durchaus zum Schluss kommen, dass ein Arbeitsverhältnis vorliegt, und die Agentur wird abrechnungspflichtig.
Schritt für Schritt: Anmeldung bei der Ausgleichskasse
Schritt 1: die richtige Kasse finden
Zuständig ist grundsätzlich die kantonale Ausgleichskasse an deinem Geschäftssitz, für Einzelunternehmerinnen also in aller Regel an deinem Wohnsitz. Je nach Kanton heisst sie anders: SVA Zürich, Ausgleichskasse des Kantons Bern, SVA Basel-Landschaft, Ausgleichskasse Basel-Stadt, WAS Luzern, Ausgleichskasse Zug. Gehörst du einem Berufsverband mit eigener Verbandsausgleichskasse an, ist diese zuständig. Die Anmeldung selbst ist kostenlos, viele Kassen bieten sie online an, und über die Bundesplattform EasyGov lassen sich mehrere Behördengänge bündeln.
Schritt 2: Fragebogen und Nachweise
Du füllst den Fragebogen für Selbstständigerwerbende aus und legst Belege bei, die zeigen, dass die Tätigkeit real läuft. Die Ausgleichskassen nennen dafür konkret: Rechnungen, Verträge, Offerten, Geschäftspapier, Miet- und Versicherungsverträge, Werbematerial, Aufstellungen über Einnahmen und Ausgaben sowie Investitionsbelege. Für eine Creatorin heisst das praktisch:
- Payout-Abrechnungen und Kontoauszüge, aus denen die Zahlungen der Plattform hervorgehen
- der Screenshot oder Ausdruck deiner Plattform-Nutzungsbedingungen, aus dem hervorgeht, dass du als unabhängige Anbieterin und nicht als Angestellte auftrittst
- Quittungen für Kamera, Licht, Laptop, Software-Abos, Requisiten, anteilige Raumkosten
- eine schlichte Excel-Aufstellung Einnahmen gegen Ausgaben seit Beginn
- falls vorhanden: Verträge mit Agentur, Fotografin oder Editorin
Du musst dabei nicht mit erotischem Bildmaterial arbeiten. Eine sachliche Tätigkeitsbeschreibung wie “Produktion und Vermarktung digitaler Medieninhalte auf Online-Plattformen” ist zutreffend und genügt. Falsche Angaben sind hingegen keine gute Idee: die Kasse gleicht später mit der Steuermeldung ab.
Schritt 3: die Abklärung abwarten
Ein Punkt, an dem viele scheitern: Die SVA Basel-Landschaft hält ausdrücklich fest, dass der AHV-rechtliche Status einer Tätigkeit erst beurteilt werden kann, wenn diese bereits ausgeübt wird. Eine vorgängige Anerkennung ist nicht möglich. Du kannst also nicht zuerst den Stempel holen und dann starten. Der richtige Ablauf ist: Tätigkeit aufnehmen, erste Einnahmen belegen, anmelden. Wie lange die Abklärung dauert, sagt keine Kasse verbindlich; rechne mit einigen Wochen bis wenigen Monaten und melde dich lieber früh als spät.
Schritt 4: wenn der Status verweigert wird
Erkennt die Kasse dich nicht als selbstständig an, erhältst du eine anfechtbare Verfügung, gegen die du innert der darin genannten Frist Einsprache erheben kannst. Sozialversicherungsrechtlich giltst du dann als unselbstständig erwerbend, und die Beiträge müssen über eine abrechnungspflichtige Stelle laufen. In der Praxis betrifft das fast nur Konstellationen mit einer Agentur oder einem Management, das dich faktisch führt. Bevor du eine Verfügung akzeptierst, die dich Geld kostet, lohnt sich eine Beratung: die Einordnung hat Folgen für ALV-Schutz, BVG-Pflicht und Unfallversicherung. Wenn du überlegst, überhaupt mit einem Management zu arbeiten, lies vorher, wie sich ein sauberes Modell von einem Knebelvertrag unterscheidet, etwa auf unserer Seite zum OnlyFans-Management in der Schweiz.
Was du zahlst: Beitragssätze und ein durchgerechnetes erstes Jahr
Selbstständigerwerbende zahlen den ganzen Beitrag selbst, es gibt keinen Arbeitgeberanteil. Laut Merkblatt 2.02 der AHV/IV beträgt der Höchstsatz 10,0 Prozent (AHV 8,1 Prozent, IV 1,4 Prozent, EO 0,5 Prozent). Darunter greift eine sinkende Skala:
| Jahresreingewinn | Beitragssatz AHV/IV/EO |
|---|---|
| unter CHF 10’100 | Mindestbeitrag CHF 530 |
| CHF 10’100 bis 17’600 | 5,371 Prozent |
| zwischen den Eckwerten | gestaffelt nach der Skala im Merkblatt 2.02 |
| CHF 58’000 bis 60’500 | 9,321 Prozent |
| ab CHF 60’500 | 10,0 Prozent |
Dazu kommt ein Verwaltungskostenbeitrag der Kasse von maximal 5 Prozent der Beiträge. Nicht enthalten sind Steuern, die kommen separat über die kantonale Steuererklärung.
Rechenbeispiel, erstes Jahr. Du startest im März, die Plattform behält ihren Anteil ein und überweist dir im Lauf des Jahres CHF 42’000. Für Kamera, Licht, Laptop, Abos, anteilige Raum- und Internetkosten gibst du CHF 7’000 aus. Dein Reingewinn beträgt damit CHF 35’000.
- AHV/IV/EO auf CHF 35’000: der Satz liegt nach der sinkenden Skala zwischen den beiden Eckwerten oben, grob gerechnet rund 8 Prozent, also etwa CHF 2’800. Den exakten Satz liest du in der Skala des Merkblatts 2.02 ab.
- Verwaltungskosten, maximal 5 Prozent davon: bis rund CHF 140.
- Einkommenssteuer auf CHF 35’000: je nach Kanton, Gemeinde und Zivilstand sehr unterschiedlich. Rechne für die Rückstellung mit einem breiten Band und kläre den konkreten Wert über den Steuerrechner deines Kantons.
- Säule 3a: als Selbstständige ohne Pensionskasse kannst du bis zu 20 Prozent des Erwerbseinkommens einzahlen, bei CHF 35’000 also bis CHF 7’000, und das voll vom steuerbaren Einkommen abziehen.
Praktische Faustregel: leg von jeder Auszahlung sofort einen festen Anteil auf ein separates Konto, das du nicht anfasst. Wer AHV und Steuern aus dem laufenden Konto bezahlen will, hat im zweiten Jahr ein Problem, weil dann die Nachzahlung für das erste Jahr zusätzlich fällig wird.
Akontobeiträge und die Nachzahlung, die später kommt
Die Kasse stellt dir zunächst Akontobeiträge in Rechnung, meist quartalsweise, gestützt auf dein geschätztes Einkommen. Die definitive Abrechnung folgt erst, wenn die kantonale Steuerbehörde dein rechtskräftig veranlagtes Einkommen meldet. Das dauert typischerweise zwei Jahre oder länger. Danach wird die Differenz verrechnet: zu viel bezahlte Beiträge werden zurückerstattet, zu wenig bezahlte nachgefordert.
Zwei Dinge daraus:
- Melde grössere Einkommensänderungen sofort. Die Ausgleichskasse Bern nennt als Schwelle Abweichungen von mehr als 25 Prozent. Wer zu tief schätzt und nichts meldet, riskiert Verzugszinsen; die Ausgleichskasse Bern nennt dafür 5 Prozent pro Jahr ab dem 1. Januar nach dem Beitragsjahr.
- Plane die Nachzahlung ein. Ein Jahr mit stark steigenden Einnahmen erzeugt eine Nachforderung, die zwei Jahre später eintrifft, oft in einem Jahr, in dem die Einnahmen vielleicht schon wieder tiefer liegen.
Noch ein Detail, das gern übersehen wird: die Ausgleichskasse rechnet die im Abschluss abgezogenen AHV-Beiträge für die Beitragsbemessung wieder auf. Die Bemessungsgrundlage ist also nicht identisch mit dem steuerbaren Einkommen. Wie sich das bei dir auswirkt, steht im Merkblatt 2.02 und erklärt dir deine Kasse.
Die Bagatellgrenze im Nebenerwerb
Wenn du die Tätigkeit klar im Nebenberuf ausübst und bereits über eine Anstellung AHV-Beiträge zahlst, gilt eine Bagatellregel: Die Ausgleichskasse Bern hält fest, dass bei einem Jahresreingewinn aus dem Nebenerwerb von nicht mehr als CHF 2’500 grundsätzlich keine Beiträge geschuldet sind. Das ist aber keine Freigrenze fürs Steuerrecht. Deklarieren musst du die Einnahmen trotzdem, und sobald du darüber liegst, wird der ganze Gewinn beitragspflichtig. Prüfe den aktuellen Betrag bei deiner eigenen Kasse, er wird periodisch angepasst.
Einzelunternehmen oder GmbH: die echten Entscheidungskriterien
Als Einzelperson bist du automatisch ein Einzelunternehmen, sobald du auf eigene Rechnung arbeitest. Es braucht keinen Gründungsakt, kein Kapital und keinen Notar. Laut kmu.admin.ch liegen die Gründungskosten bei CHF 0 bis 1’000 für Beratung plus rund CHF 120 für eine allfällige Handelsregistereintragung. Der Preis dafür: du haftest unbeschränkt mit deinem privaten Vermögen.
Die GmbH braucht ein Stammkapital von CHF 20’000, eine öffentliche Beurkundung und zwingend den Handelsregistereintrag. Die Kosten dafür nennt kmu.admin.ch mit rund CHF 600 bis 2’000 Beratung, CHF 700 bis 2’000 Notar und CHF 600 Handelsregistergebühr bei Kapital bis CHF 200’000.
| Einzelunternehmen | GmbH | |
|---|---|---|
| Startkapital | keines | CHF 20’000 |
| Gründungskosten | praktisch null bis rund CHF 1’000 | rund CHF 1’900 bis 4’600 |
| Haftung | unbeschränkt, mit dem Privatvermögen | auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt |
| Handelsregister | erst ab CHF 100’000 Umsatz Pflicht | immer |
| Firmenname | muss deinen Familiennamen enthalten | frei wählbar (Fantasiename möglich) |
| Sozialversicherung | selbstständigerwerbend, kein ALV-Schutz | du bist Angestellte deiner eigenen GmbH, mit ALV, BVG- und UVG-Pflicht |
| Besteuerung | Gewinn wird bei dir persönlich besteuert | Gewinn bei der Gesellschaft, Lohn und Dividende bei dir |
| Administration | gering | Buchführung, Jahresrechnung, Lohnadministration |
Wann lohnt sich der Wechsel? Nicht wegen des Prestiges, sondern wenn mindestens einer dieser Punkte zutrifft: der Gewinn liegt dauerhaft deutlich über dem, was du zum Leben brauchst, und du willst Gewinne in der Gesellschaft stehen lassen; du willst Haftungsrisiken abschirmen, etwa weil du mit fremdem Bildmaterial, Angestellten oder grösseren Verträgen arbeitest; oder du willst den Firmennamen vom eigenen Nachnamen lösen. Der letzte Punkt ist für Creatorinnen der ehrlichste Grund, und dazu gleich mehr.
Eine GmbH ist aber kein Anonymitätswerkzeug. Die Gesellschafterinnen werden mit Namen im Handelsregister eingetragen und sind damit ebenfalls öffentlich auffindbar. Was sich verbergen lässt, ist der Zusammenhang zwischen deinem Künstlernamen und dem Firmennamen, nicht deine Identität als solche.
Handelsregister: der Punkt, der deine Anonymität wirklich betrifft
Für ein Einzelunternehmen ist der Handelsregistereintrag erst Pflicht, wenn der Jahresumsatz CHF 100’000 übersteigt und ein nach kaufmännischer Art geführtes Gewerbe vorliegt. Darunter ist er freiwillig. Betreibst du mehrere Einzelunternehmen, werden deren Umsätze zusammengerechnet.
Und jetzt der Teil, den kaum ein Ratgeber ernst nimmt: Der Handelsregistereintrag eines Einzelunternehmens ist öffentlich. Die Firma eines Einzelunternehmens muss nach Schweizer Firmenrecht den Familiennamen der Inhaberin enthalten. Eingetragen und über das Zentrale Firmenindex-Portal Zefix sowie die SHAB-Publikation frei abrufbar sind damit unter anderem:
- der Firmenname, also dein echter Nachname
- der Sitz und die Geschäftsadresse, bei den meisten Creatorinnen die Wohnadresse
- der Zweck, also eine Beschreibung deiner Tätigkeit
- dein Vor- und Nachname als zeichnungsberechtigte Person
Diese Daten sind ohne Login abrufbar und werden von Suchmaschinen und kommerziellen Firmendatenbanken weiterverbreitet. Wer deinen echten Namen kennt, findet damit deine Adresse; wer die Adresse kennt, findet den Namen. Für eine Creatorin, die unter einem Künstlernamen arbeitet, ist das ein reales Risiko, kein theoretisches.
Was du dagegen tun kannst, bevor der Eintrag Pflicht wird:
- Nicht freiwillig eintragen. Unterhalb von CHF 100’000 gibt es dafür meist keinen Grund. Der oft genannte Vorteil des Namensschutzes nützt dir wenig, wenn du ohnehin unter einem Künstlernamen auftrittst.
- Geschäftsdomizil trennen. Wird der Eintrag nötig, prüfe ein c/o-Domizil bei einer Treuhandstelle statt der Privatadresse. Das ist zulässig, wenn dort tatsächlich zugestellt werden kann, und kostet jährlich eine überschaubare Gebühr.
- Formwechsel prüfen. Eine GmbH mit Fantasienamen entkoppelt zumindest den Firmennamen von deinem Nachnamen. Deine Person bleibt im Register, aber die Suche nach dem Künstlernamen führt nicht mehr direkt zu deinem Familiennamen.
- Vorher, nicht nachher entscheiden. Ein einmal publizierter Eintrag ist in Datenbanken Dritter dauerhaft. Eine Löschung im Register entfernt ihn dort nicht zuverlässig.
Wie du deine Identität auf der Plattformseite absicherst, haben wir in Ist OnlyFans anonym? und im Ratgeber zur Altersverifikation in der Schweiz beschrieben.
MWST: die CHF-100’000-Frage und was mit den Plattformgebühren ist
Nach dem MWST-Steuerpflicht-Portal der ESTV wirst du grundsätzlich steuerpflichtig, wenn du innerhalb eines Jahres mindestens CHF 100’000 Umsatz aus Leistungen im In- und Ausland erzielst. Der entscheidende Halbsatz lautet “im In- und Ausland”: massgebend sind auch Leistungen ins Ausland, sofern sie steuerbar wären, wenn sie im Inland erbracht worden wären.
Für dich heisst das: Ja, deine OnlyFans-Einnahmen zählen für die Umsatzschwelle mit, obwohl die Leistung selbst an einen ausländischen Empfänger geht. Sobald du die Schwelle überschreitest, musst du dich unaufgefordert bei der ESTV anmelden, auch wenn auf deinen Umsätzen selbst dann keine Schweizer MWST anfällt, weil der Leistungsort im Ausland liegt. Der Nutzen: als eingetragene Person kannst du die Vorsteuer auf deinen Anschaffungen geltend machen. Ob in deinem konkreten Fall der Empfängerort im Ausland liegt oder ob die Fans als Leistungsempfänger gelten, ist eine Frage, die sich nicht pauschal beantworten lässt. Hol dir dazu vor dem Überschreiten der Schwelle eine schriftliche Auskunft der ESTV oder ein Ruling über eine Treuhandstelle.
Bezugsteuer: die Falle bei ausländischen Dienstleistungen
Es gibt einen zweiten, viel weniger bekannten Mechanismus. Die ESTV hält zur Bezugsteuer fest: “Ein Leistungsempfänger oder eine Leistungsempfängerin, der oder die nicht als steuerpflichtige Person registriert ist, wird bezugsteuerpflichtig, wenn er oder sie innerhalb eines Kalenderjahres für insgesamt mehr als 10 000 Franken solche Leistungen bezieht.” Betroffen sind Dienstleistungen nach dem Empfängerortsprinzip von Unternehmen im Ausland, darunter ausdrücklich Werbeleistungen, Beratung, Datenbearbeitung, Personalverleih und die Überlassung immaterieller Rechte.
Relevant wird das für Creatorinnen bei zwei Positionen: bei der Gebühr, die eine ausländische Plattform von deinen Einnahmen einbehält, und bei allem, was du sonst im Ausland einkaufst, also Werbung auf ausländischen Netzwerken, Editorinnen, VA-Dienstleistungen, Software-Abos, Agenturleistungen. Diese Beträge summieren sich schneller als gedacht.
Ob die Plattformgebühr selbst unter die Bezugsteuer fällt, ist nicht eindeutig: für Telekommunikations- und elektronische Dienstleistungen an nicht steuerpflichtige Empfänger sieht das Gesetz eine Ausnahme vor, und die Einordnung hängt davon ab, wie die Leistung der Plattform qualifiziert wird. Wir stellen das hier bewusst als offene Frage dar und nicht als Tatsache. Was du unabhängig davon tun solltest: führe eine Liste aller im Ausland bezogenen Dienstleistungen mit Betrag und Datum. Wenn diese Summe auf CHF 10’000 im Jahr zuläuft, ist das der Moment für eine Treuhandstelle.
Steuern, Buchhaltung und Belege
Dein Gewinn aus der selbstständigen Tätigkeit ist steuerbares Einkommen bei Bund, Kanton und Gemeinde und gehört in die Steuererklärung, unabhängig davon, ob du im Handelsregister stehst. Die Details, Abzüge, Umrechnung der Fremdwährungsauszahlungen und die Deklaration Schritt für Schritt, behandeln wir separat im Ratgeber OnlyFans-Einnahmen versteuern in der Schweiz.
Bei der Buchhaltung gilt die Schwelle von CHF 500’000 Umsatz: darunter genügt die vereinfachte Buchführung über Einnahmen, Ausgaben und Vermögenslage, umgangssprachlich Milchbüechlirechnung. Ab CHF 500’000 kommt die ordentliche Rechnungslegung nach Obligationenrecht. Praktisch heisst “vereinfacht” trotzdem:
- ein separates Geschäftskonto, damit privat und geschäftlich nicht vermischen
- eine fortlaufende Aufstellung aller Einnahmen mit Datum, Betrag in Originalwährung, Umrechnungskurs und Betrag in Franken
- alle Payout-Statements der Plattform als PDF gesichert, monatlich heruntergeladen, nicht erst am Jahresende
- jede Ausgabe mit Beleg, auch die kleinen: Requisiten, Versand, Software-Abos, anteilige Miete und Internet
- zehn Jahre Aufbewahrungsfrist für Geschäftsbücher und Belege nach Obligationenrecht, elektronisch zulässig
Ein Wort zur Rechnungsstellung gegenüber einer ausländischen Plattform: Du stellst OnlyFans in der Regel keine klassische Rechnung, weil die Plattform selbst abrechnet. Deine Beweismittel sind deshalb die Abrechnungen der Plattform plus die Gutschriften auf deinem Konto. Bewahre beides gemeinsam auf und dokumentiere die Brücke dazwischen: welche Auszahlung gehört zu welcher Abrechnungsperiode, welcher Kurs wurde angewendet, welche Gebühren wurden abgezogen. Ohne diese Brücke wird im Zweifel geschätzt, und Schätzungen fallen selten zu deinen Gunsten aus. Welche Zahlungswege in der Schweiz überhaupt üblich sind und warum TWINT dabei eine Sonderrolle spielt, steht im Ratgeber OnlyFans in der Schweiz bezahlen.
Versicherungen: was wegfällt und was du selbst organisieren musst
Mit der Anerkennung als selbstständigerwerbend verlierst du Schutz, den Angestellte automatisch haben. Das Bundesportal ch.ch listet die Punkte auf:
| Versicherung | Status für Selbstständige | Was das heisst |
|---|---|---|
| AHV/IV/EO | obligatorisch | über die Ausgleichskasse, ganzer Beitrag selbst |
| Arbeitslosenversicherung | nicht möglich | kein Taggeld, wenn die Einnahmen wegbrechen |
| Krankenversicherung (Grundversicherung) | obligatorisch | läuft weiter wie bisher, Prämie ändert sich nicht durch die Selbstständigkeit |
| Unfallversicherung | freiwillig | Unfall ist bei Selbstständigen nicht mehr über den Arbeitgeber gedeckt; Einschluss in die Krankenkasse oder freiwillige UVG-Versicherung nötig |
| Krankentaggeld | freiwillig | ohne Taggeld bedeutet ein längerer Ausfall null Einkommen |
| BVG, 2. Säule | freiwillig | Anschluss an eine Vorsorgeeinrichtung möglich, oft über die Verbandskasse |
| Säule 3a | freiwillig, steuerlich interessant | ohne Pensionskasse bis 20 Prozent des Erwerbseinkommens, maximal CHF 36’288 pro Jahr |
Der FAQ-Eintrag des Bundesamts für Sozialversicherungen nennt für Personen mit Pensionskasse einen Maximalbetrag von CHF 7’258 und für Selbstständige ohne Pensionskasse 20 Prozent des Einkommens, höchstens CHF 36’288. Für eine Creatorin ohne zweite Säule ist die Säule 3a damit das mit Abstand wirksamste Steuerinstrument: sie senkt das steuerbare Einkommen sofort und baut gleichzeitig Vorsorge auf. Die zwei Punkte, an denen es in dieser Branche am häufigsten scheitert, sind allerdings andere: das fehlende Krankentaggeld und die fehlende Unfalldeckung. Ein gebrochenes Handgelenk bedeutet in einem Beruf, der von deinem Körper und deiner Präsenz lebt, sehr schnell einen Totalausfall.
Kantonale Unterschiede, die du kennen solltest
Die Bundesregeln sind überall gleich: Beitragssätze, die CHF-100’000-Schwellen und die Kriterien für die Selbstständigkeit gelten national. Unterschiedlich sind:
- Die zuständige Kasse und ihr Verfahren. SVA Zürich, Ausgleichskasse des Kantons Bern, SVA Basel-Landschaft, Ausgleichskasse Basel-Stadt, WAS Luzern und Ausgleichskasse Zug arbeiten mit unterschiedlichen Formularen, Online-Portalen und Belegwünschen.
- Die Steuerbelastung. Auf dasselbe Einkommen fällt in Zug, Schwyz oder Nidwalden deutlich weniger Steuer an als in Genf, Bern oder Neuenburg. Der Unterschied kann bei mittleren Einkommen mehrere tausend Franken pro Jahr betragen. Rechne mit dem Steuerrechner deines Kantons, bevor du auf Zahlen aus einem Blog vertraust.
- Rechnungsrhythmus der Akontobeiträge. Manche Kassen stellen quartalsweise Rechnung, andere je nach Beitragshöhe monatlich.
- Handelsregistergebühren und c/o-Domizilkosten unterscheiden sich je nach kantonalem Handelsregisteramt.
- Sprache. In der Romandie und im Tessin laufen Anmeldung und Korrespondenz auf Französisch beziehungsweise Italienisch, mit eigenen Begriffen (caisse de compensation, cassa di compensazione).
Zeitplan: wie der ganze Prozess abläuft
| Zeitpunkt | Was passiert | Was du tun musst |
|---|---|---|
| Monat 0 | Du nimmst die Tätigkeit auf, erste Einnahmen | Geschäftskonto eröffnen, Belege ab dem ersten Tag sammeln |
| Monat 1 bis 3 | Nachweise liegen vor | Fragebogen bei der Ausgleichskasse einreichen, mit Belegen |
| Wenige Wochen bis Monate | Abklärung durch die Kasse | Rückfragen beantworten, weitere Belege nachreichen |
| Nach der Anerkennung | Anschluss als Selbstständigerwerbende | Akontobeiträge quartalsweise zahlen, Vorsorge und Versicherungen klären |
| Laufend | Einnahmen entwickeln sich | Abweichung über 25 Prozent der Kasse melden; Umsatz gegen die CHF-100’000-Schwellen prüfen |
| Folgejahr | Erste Steuererklärung als Selbstständige | Einnahmen-Ausgaben-Rechnung einreichen, Säule 3a abziehen |
| Rund zwei Jahre später | Steuermeldung an die Ausgleichskasse | Definitive Beitragsverfügung prüfen, Nachzahlung leisten oder Rückerstattung erhalten |
Die häufigsten Fehler
- Warten, bis es sich lohnt. Es gibt keine Umsatzgrenze, ab der die Anmeldepflicht einsetzt. Massgebend ist der Beginn der Tätigkeit.
- Erst den Stempel holen wollen. Die Kasse kann erst beurteilen, was bereits läuft. Wer vorher anfragt, bekommt keine Zusage, sondern eine Aufforderung, sich nach dem Start zu melden.
- Zu tief schätzen. Klein angesetzte Akontobeiträge fühlen sich im ersten Jahr angenehm an und erzeugen zwei Jahre später eine Nachzahlung plus Verzugszins.
- Payout-Statements nicht sichern. Plattformdaten sind nicht ewig verfügbar, und Behörden akzeptieren keine Erinnerungen als Beleg.
- Freiwillig ins Handelsregister. Ohne Notwendigkeit publizierst du Nachname, Adresse und Tätigkeit dauerhaft im Netz.
- Die Bezugsteuer ignorieren. Wer viel Werbung und Dienstleistungen im Ausland einkauft, reisst die CHF-10’000-Grenze schneller als gedacht.
- Kein Krankentaggeld. Der günstigste Versicherungsposten ist der, den man erst nach dem Schadenfall vermisst.
- Den falschen Länderratgeber lesen. Gewerbeamt und ELSTER gibt es in der Schweiz nicht, SVS und WKO auch nicht.
Du bist nicht in der Schweiz ansässig?
Dann gilt hier nichts davon. In Deutschland läuft der Start über Gewerbeamt und den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, dazu kommen IHK-Mitgliedschaft und die Kleinunternehmergrenzen; das erklärt der Ratgeber OnlyFans-Gewerbe anmelden in Deutschland. In Österreich entscheidet zuerst die Frage Gewerbe oder Neue Selbständige, danach folgen Finanzamt und SVS; das steht im Ratgeber OnlyFans in Österreich anmelden.
Nach der Anmeldung: gefunden werden, ohne kopiert zu werden
Wenn Kasse und Buchhaltung stehen, verschiebt sich die Aufgabe. Jetzt geht es darum, dass Fans wirklich dein Profil finden und nicht eine Kopie davon. Gefälschte Accounts unter fremdem Namen sind für Schweizer Creatorinnen Alltag; sie kassieren Abos, die nie bei dir ankommen. Wie diese Maschen funktionieren, zeigt der Ratgeber OnlyFans-Betrug erkennen.
Dagegen hilft eine überprüfbare, offizielle Adresse für deine Links. Ein Eintrag bei WinkView bündelt deine verifizierten Links an einem Ort; unsere Link-in-Bio-Lösung für Adult Creator ist dafür gebaut, auch auf Plattformen zu funktionieren, die Direktlinks blockieren. Wer sehen will, wie das bei anderen aussieht, findet die geprüften Profile über Schweizer OnlyFans-Creator finden.
Häufige Fragen
Muss ich mich anmelden, wenn ich nur ein paar hundert Franken verdiene?
Steuerlich ja: jeder Franken Gewinn gehört in die Steuererklärung. Bei der AHV gibt es im Nebenerwerb eine Bagatellgrenze; die Ausgleichskasse Bern nennt einen Jahresreingewinn von CHF 2’500, bis zu dem grundsätzlich keine Beiträge geschuldet sind, sofern du über eine Anstellung bereits Beiträge zahlst. Sobald du darüber liegst, wird der ganze Gewinn beitragspflichtig. Frag bei deiner eigenen Kasse nach dem aktuell geltenden Betrag.
Brauche ich in der Schweiz ein Gewerbe für OnlyFans?
Nein, eine Gewerbeanmeldung im deutschen Sinn existiert in der Schweiz nicht. Du bist als Einzelperson automatisch Einzelunternehmen. Der relevante Schritt ist die Anerkennung als selbstständigerwerbend durch die AHV-Ausgleichskasse. Eine Bewilligung braucht es für diese Tätigkeit nicht.
Wie lange dauert die Anerkennung durch die Ausgleichskasse?
Eine verbindliche Frist nennen die Kassen nicht. Rechne mit einigen Wochen bis wenigen Monaten, abhängig davon, wie vollständig deine Belege sind. Beschleunigen lässt sich das vor allem dadurch, dass du beim ersten Einreichen schon Payout-Abrechnungen, Ausgabenbelege und eine Einnahmen-Ausgaben-Aufstellung mitschickst.
Kann ich mich anmelden, bevor ich starte?
Nein. Die SVA Basel-Landschaft hält ausdrücklich fest, dass der AHV-rechtliche Status erst beurteilt werden kann, wenn die Tätigkeit ausgeübt wird, und dass eine vorgängige Anerkennung nicht möglich ist. Starte, dokumentiere die ersten Einnahmen und melde dich dann zeitnah an.
Steht mein Name irgendwo öffentlich, wenn ich mich anmelde?
Die Anmeldung bei der Ausgleichskasse ist nicht öffentlich und unterliegt dem Sozialversicherungsgeheimnis. Öffentlich wird es beim Handelsregister: dort werden Firmenname, Sitz, Adresse, Zweck und deine Person publiziert und sind über Zefix und das SHAB frei abrufbar. Weil die Firma eines Einzelunternehmens den Familiennamen enthalten muss, ist der Eintrag für Creatorinnen mit Künstlernamen heikel. Er ist erst ab CHF 100’000 Umsatz Pflicht.
Zählen meine OnlyFans-Einnahmen für die MWST-Grenze von CHF 100’000?
Ja. Die ESTV stellt für die Steuerpflicht auf den Umsatz aus Leistungen im In- und Ausland ab. Dass der Leistungsempfänger im Ausland sitzt, nimmt den Umsatz also nicht aus der Berechnung heraus, auch wenn auf der Leistung selbst dann keine Schweizer MWST anfällt. Wie dein Fall genau einzuordnen ist, klärst du vor dem Überschreiten der Schwelle mit der ESTV oder einer Treuhandstelle.
Was ist die Bezugsteuer und betrifft sie mich?
Die Bezugsteuer erfasst Dienstleistungen, die du von Unternehmen im Ausland beziehst und deren Leistungsort in der Schweiz liegt. Wer nicht MWST-registriert ist, wird nach Angaben der ESTV bezugsteuerpflichtig, sobald er in einem Kalenderjahr für mehr als CHF 10’000 solche Leistungen bezieht. Relevant wird das vor allem bei Werbung, Agentur-, Editing- und Softwareleistungen aus dem Ausland. Ob die Gebühr der Plattform selbst darunter fällt, ist nicht eindeutig geklärt.
Lohnt sich eine GmbH für eine OnlyFans-Creatorin?
Meist erst dann, wenn der Gewinn dauerhaft deutlich über deinem Lebensbedarf liegt, du Haftungsrisiken abschirmen willst oder du den Firmennamen von deinem Nachnamen lösen möchtest. Sie kostet CHF 20’000 Stammkapital, rund CHF 1’900 bis 4’600 Gründungskosten und laufend mehr Administration. Anonymität bringt sie nicht: die Gesellschafterinnen werden namentlich im Handelsregister eingetragen.
Was passiert, wenn ich erst nach einem Jahr anmelde?
Melde nach und nenne das echte Startdatum. Die Ausgleichskasse rechnet rückwirkend ab und kann Verzugszinsen erheben; die Ausgleichskasse Bern nennt dafür 5 Prozent pro Jahr ab dem 1. Januar nach dem Beitragsjahr. Wenn bereits Einnahmen geflossen sind, die nie deklariert wurden, sprich vor der Nachmeldung mit einer Treuhänderin oder einer Steueranwältin, bevor du selbst etwas einreichst.
Quellen
- AHV/IV: Merkblatt 2.02, Beiträge der Selbstständigerwerbenden an die AHV, die IV und die EO
- SVA Zürich: Abgrenzungskriterien für eine selbständige Erwerbstätigkeit (PDF)
- SVA Basel-Landschaft: Selbständigerwerbende
- Ausgleichskasse des Kantons Bern: Selbständigerwerbende
- KMU-Portal des Bundes: Rechtsform Einzelunternehmen, GmbH: Haftung, Stammkapital, Gründung, Selbstständigkeit: ein Leitfaden
- ESTV: MWST-Steuerpflicht und Steuerpflicht Bezugsteuer
- Bundesamt für Sozialversicherungen: Welche Beiträge kann ich in die Säule 3a einzahlen?
- Bundesportal: ch.ch, Selbstständigerwerbende und EasyGov
Rechtlicher Hinweis
Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen zur Rechtslage in der Schweiz und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Sozialversicherungsberatung. Beitragssätze, Schwellenwerte und Höchstbeträge werden periodisch angepasst, und Verfahren wie Belegwünsche unterscheiden sich je nach Kanton und Ausgleichskasse. Ob deine Tätigkeit als selbstständig anerkannt wird, wie ein Auslandsbezug mehrwertsteuerlich zu behandeln ist und welche Folgen eine Rechtsformwahl für dich hat, sind Einzelfallfragen. Für verbindliche Auskünfte wende dich an deine AHV-Ausgleichskasse, die ESTV oder eine Treuhandstelle. Die offiziellen Quellen sind oben verlinkt. Stand: September 2026.
Wir sind keine Steuerberater
WinkView ist keine Steuerberatung, und dieser Artikel ist keine Steuerberatung. Er erklärt die allgemeinen Regeln, recherchiert aus den im Text verlinkten offiziellen Quellen, und kann deine persönliche Situation nicht berücksichtigen. Bevor du etwas einreichst oder eine Entscheidung darauf stützt, lass dir die Details von einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater oder direkt von der zuständigen Behörde bestätigen. Regeln ändern sich, und die Verantwortung für deine Erklärung bleibt bei dir.
